Es war wieder einmal zum Genießen! Eingeladen hatte der Nordhäuser Schwimmverein zu seiner 18. Auflage der Stadtmeisterschaften. Seit unserer Gründung vor nunmehr fast 8 Jahren nehmen wir regelmäßig an dieser regional wichtigen Veranstaltung teil. Vertreten waren in diesem Jahr wieder alle Vereine aus Nordthüringen, eingerahmt von Eisenacher Schwimmern bis hin zur drittstärksten Kraft in Sachen-Anhalt, dem SV Eisleben. Aus den alten Bundesländern gesellte sich ein Schwimmerverein aus Bad Lauterberg dazu. Aus meiner Sicht fanden hier die „Nordthüringer Meisterschaften“ statt.

Zum Vergleich: Im Jahr 2013 nahmen wir zum ersten Mal teil als 1. Eichsfelder Sportclub e.V. mit 7 Schwimmern und absolvierten insgesamt 19 Einzelstarts. 3 Siege gingen damals auf das Konto von Tore-Andre Diederich. Einen weiteren Sieg verbuchte Emelie Meitzner, die aus dieser alten Formation als Einzige noch regelmäßig dem Schwimmsport nachgeht und an Wettkämpfen teilnimmt. Insgesamt erreichten wir 12 Podestplätze, was seiner Zeit für uns ein sehr gutes Ergebnis war.

Heute, 7 Jahre später, präsentierte sich ein ganz anderes Bild. Mit insgesamt 30 Schwimmern absolvierten wir insgesamt 104 Starts und 3 Staffeln. Krankheitsbedingt absagen mussten kurzfristig Niclas und Lorenz, die ihrerseits sicher noch für einige Podestplätze gesorgt hätten.

Die Ausbeute des Tages war im wahrsten Sinne des Worte „glänzend“. 72 Podestplätze (37Gold-20Silber-15Bronze) und 73 persönliche Bestleistungen ergaben ein überzeugendes Bild. Das Sahnehäuptchen waren die Siege in allen 3 Staffeln über 4x50m Kraul. Lediglich bei den älteren Jungen hatten wir durch die Absage von Lukas und den Ausfall von Niclas keine Staffel gemeldet. Ich muss aber auch sagen, dass wir noch nicht heran kommen an die starke Leistung der „großen“ Nordhäuser Jungs.

Die meisten Goldmedaillen wanderten in die Taschen von Emil Levin (5), Emma Levin (4), Mia Pape (4), Luise Jakobi (3), Emelie Meitzner (3) und Nino Zimmermann (3).

Einen neuen Vereinsrekord schwamm Emelie über 100m Lagen in 1:11,06min. Jüngster Starter war ihr Bruder Jonathan, der im Jahrgang 2014 eine Goldmedaille gewann über 25m Rücken. Er hatte zum ersten Mal einen Gegner, der aus Eisleben kam und ihm auch fast 20m Paroli bieten konnte.

Eine besondere Erwähnung verdient an dieser Stelle einmal Paula Jakobi (2005), die im letzten Jahr die größte schwimmsportliche Entwicklung verzeichnete in unserer Mannschaft. Mit ihrer Leistung über 100m Kraul in 1:08min hat sie ihre persönliche Bestleistung auf dieser Strecke in einem Jahr um 12 Sekunden verbessert. Solche Entwicklungen auf diesem Niveau und in ihrem Alter sind etwas Besonderes.

Abschließend geht ein herzlicher Dank an unsere stillen Helden am Beckenrand, unsere Kampfrichterinnen Tina Pape, Kathrin Levin und Michaela Hartmann, die nach einer Babypause wieder für uns aktiv war!