Der Triathlon heißt „die Hölle von Q“

Frank Vasterling

Der Name ist dabei Programm. Morgens um 6:45 Uhr ging es ins Wasser, die 2km im Kiessee von Ditfurt waren dabei der angenehme Teil. Danach ging es auf die 83km Radstrecke, und die hatten es in sich. Allein 1400Hm auf der Radstrecke sind schon beeindruckend. Waren die ersten 35 km noch flach und gut zu fahren folgte der erste Anstieg zur Rosstrappe über 2,5 km mit 4-6% Steigung. Danach ging es dann rasant mit teilweise 14% Gefälle nach Thale hinunter, um dann gleich wieder hinauf nach Friedrichsbrunn zu klettern. Hier waren auf einer Strecke von 8km Steigungen mit 12%zu bewältigen. Nach einer kleinen Wendeschleife in Friedrichsbrunn ging es dann rasant bergab Nach Thale um dann diese Runde gleich noch einmal zu bewältigen.
Doch damit nicht genug, der anschließende HM ging über Kopfsteinpflasterpassagen, Feld und Schotterwegen und weiten vier knackigen Anstigen von Thale nach Quedlinburg. In Quedlinburg wurde dann noch die Burg erklommen bevor es dann ins Ziel ging.
Insgesamt waren es dann 1600 HM die ich im Ziel in den Beinen hatte.
Bei all den Strapazen war ich im Ziel dennoch glücklich und mit einem 17. Platz insgesamt und 3.Platz in der AK mehr als zufrieden.
Es war ein familiärer, gut organisierter und anspruchsvoller Triathlon. Die Radstrecke sehr herausfordernd und die Laufstrecke sehr schön durch die Landschaft führend.
Insgesamt ein kleiner Geheimtipp für Triathleten die zum Saisonabschluss noch einmal alles geben wollen.

Frank Vasterling